Hab mir ein paar neue Platten gekauft!

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Die argentinischen Cuis haben mit ihrer inzwischen dritten Veröffentlichung „As they fly by“ endlich ihre innere Stimme gefunden: Nämlich eine erfrischend neue Mischung aus Rap und Postcore-Punk! Das Albumcover zeigt den Großvater des Gitarristen: Joe Hepfield, ein US-Air-Force Piloten der in den letzten 7 Jahren ein eigenes Fluggefährt entwickelt hat, mit dem er -nach eigenen Angaben- zum Mond fliegen möchte, um den X-Prize zu erhalten. So abgehoben wie dieser Traum des erfinderischen Piloten klingen auch die 11 Songs auf „As they fly by“.
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Nach ihrem hochgejubelten Debüt „Fuck it!“ ist es jahrelang ruhig geworden um die rauen Grindcore-Jungs der Formation „1992 Windsor Castle Fire“. Aus gutem Grunde wie es scheint: Man hat die Zeit gebraucht um sich nach dem unerwarteten Erfolg zu sammeln und neu zu definieren. So erscheint pünktlich zum 5 jährigen Bandjubiläum das neue Konzeptalbum „one’s courage“ mit 9 Soundjuwelen zwischen Mathcore und Dashboard Metall. Das Cover ziert der Pub ihrer Heimatstadt Leeds in dem die Band für Freunde eine Record Release Party veranstaltete. Glücklicherweise zeigt das Foto den Pub vor der Party, denn das Lokal wurde durch die Band nach dem Konzert bis auf die Grundmauern niedergebrannt – Zeitgemäßer Rock’n’roll eben!
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Entspannter Biker-Rock aus Quebec mit feingliedrigem Gesang in Französisch und Englisch. Der Albumtitel ist scheinbar ironisch gewählt, da man sich mit diesem neuen Longplayer eindeutig vom Kommerz und dem Mainstream abgrenzen möchte. Trotzdem wird „Doing everything for Money“ seine Hörer finden. Vermutlich in den Einöden Kanadas.
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Das Live-Album von W. Hottenrott zeigt die weichen und harten Seiten des modernen Barden. Aufgenommen auf seiner letzten Japan-Tour im Jahre 2008 versammelt es Stücke für die sich Jack Johnson und Jose Gonzales mindestens je eine Hand abhacken würden. Gefragt nach der Inspirationsquelle seiner Songs verweist Wolfgang gerne darauf, dass ihm die Texte und Songstrukturen auf dem Klo einfallen – Diese Örtlichkeit hört man den urbanen Liedern allerdings überhaupt nicht an. 5 von 5 Sternen!
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Das ist natürlich alles nur Quatsch und die Platten existieren überhaupt nicht.
Ich fand die Idee des Cover Meme so toll, dass ich einfach mal ein paar Plattencover nach den Regeln der De-Bug zusammengebastelt habe. Und um diesen amüsanten Zeitvertreib hier zu veröffentlichen, hab ich dazu noch ein paar Fake-Kurzkritiken zusammengetippt. Alles nur für euch! Der wahre Grund für diesen Eintrag ist natürlich mal wieder Prokrastination: Ich hätte echt wichtige Dinge zu tun, aber es machte einfach mehr Spass hier so ’nen Blödsinn entgegen dem Effizenzgedanken zu tun. Cheers!

Foto-Credits: cell105, divemasterking2000, access.denied & Jamiecat *

9 Gedanken zu „Hab mir ein paar neue Platten gekauft!

  1. das:
    ’neue Mischung aus Rap und Postcore-Punk‘
    und das:
    ‚Mathcore und Dashboard Metall‘
    (und das auch:
    ‚Hab mir ein paar neue Platten gekauft‘)
    …hat mich stutzig gemacht!

    maC und ‚rap‘ jemischt mit ‚postcore punk‘ (und auch egal was fuern ‚metall‘) dit passt nicht…

    SEHR LUSTIG!

  2. Sachma, der Cuis-Opa, war der mal Flug-Großadmiral, oder warum hat der _sieben_ Streifen am Ärmel? Flugkapitäne haben duch nur vier, oder?

  3. Die Plattencover waren auch zu gut, um wahr zu sein. Zumindest bei dem mit dem Fuß, dachte ich: WOW da hat sich ja ws entwickelt, in der Musibranche. Super!

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