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Strandgut

Frisch gepresst: Freestyle Magazin mit Frisbee

9. Juni 2010 um 20:55 von dirk

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Druckfrisch auf den Tisch. Hab mir die zweite Ausgabe des Freestyle Magazins geholt, das genau um eine Frisbee passt. Mit Frisbee hat es nur vage peripher zu tun, dafür bringt es aber viel visuellen Freestyle mit.

Feine Sache für 17,20 Euro mit Wham-O World-Class 119 Gramm. Lohnt sich für Frisbee Style Nerds – wie mich.

Das kurze Glück

11. Februar 2009 um 15:19 von mac

Zusammengetragene Textfragmente zu meinem Lieblingsthema Glücksforschung aus der Dezemberausgabe der Brand Eins.

Über den Zusammenhang von Glück und Geld:

Lottogewinner sind nach kurzer Zeit nicht besser drauf als vor dem Gewinn.

Jenseits von 20.000$ Jahresgehalt wächst das persönliche Glück nicht mehr signifikant.

Die glücklichsten Menschen sind, unabhängig von ihrem Einkommen, die mit den besten sozialen Kontakten.

Immerhin: Geld macht nicht unglücklich.

Über die Natur von Glück:

Glück muss vorbeigehen, um Platz zu schaffen für neues Glück, neue Lernerfahrungen.

Wer wirklich etwas für sich tun will, tut was für andere. Glück kann man weitergeben, ohne es vorher gehabt zu haben – und dafür kommt es dann doppelt zurück. (Erkläre das mal einem Controller)

Das Gegenteil von Glück ist nicht Unglück, sondern Langeweile!

Über Elternglück:

Glücksforscher konnten beim Faktor Kind auf die Lebenszufriedenheit nur eine leichte Wirkung auf Väter und Mütter feststellen: Eine leicht negative.

„Elternglück“ wird suggeriert. Leute sind über die Konsequenzen des Kinderkriegens desinformiert, weil sie alles von Müttern wissen, die gerne Großmütter wären.

Kinder bringen messbare finanzielle und gesundheitliche Vorteile für die Eltern: Eltern konsumieren weniger Alkohol und Nikotin und haben das bessere Immunsystem.

Quellen: Artikel 1, Artikel 2

Freies Radio Berlin

1. August 2008 um 12:57 von mac

Gestern Abend mit A. die Schönhauser Allee hoch gelaufen und dort so etwas wie eine Radiostation mit davor umherlungernden Menschen entdeckt. Es ist die Funkwelle FM und die Macher schreiben in ihrer Geheimbotschaft:

Unser Sendestudio ist in der Schönhauser Allee 161a. Die Menschen, die daran vorbeigehen, können durch ein großes Schaufenster direkt hineingucken. Das tun sie aber nicht. Sie laufen, den Blick geradeaus gerichtet, an uns vorbei. […] Sie hören uns aber nicht, denn entweder sind sie betrunken, sie verstehen unsere Sprache nicht, oder sie haben Kopfhörer auf.

Wir haben gestoppt und nachgefragt. Als Dank wurden wir erst mal unfreundlich angeranzt. Als wir dann aber hartnäckig und auch ein wenig schlurchig (Vorsicht Paradox!) weiterfragten, wurden die Gestalten ein wenig zutraulicher und zeigten uns die Sendeantenne auf der Kirche und kommentierten ihre Aktivitäten mit „dit is Berlin“.

Das Radioprojekt versteht sich als „Freies Radio in Berlin“ und möchte dem massenkonfektionierten Mainstream aus dem Äther etwas entgegensetzen. Gesendet wird noch bis zum 17. August: 24 Stunden auf 95,2 MHz und auch im Netz.

Fat Ass Sticker

19. Mai 2008 um 20:08 von dirk

Nette Sticker-Kampagne, die in den letzten Wochen im Pberg wütete:

Fat Ass Pizza Berlin, Oderberger Strasse 23, Prenzlauer Berg Berlin

Und endlich ist auch die Seite dazu online. War schon einer von euch dort essen?

Canvas?

Prenzlauerberg gentrifiziert!

3. Mai 2008 um 11:09 von dirk

Gentrifizierung fördert solch Statements zu Tage – zumeist denk ich dabei: zu recht und ich mitten drin!

Das Snob Stop Schild
Oderberger Strasse. Snob-Stop.

Die Yuppisierungs-Schablone
Fehrbelliner Strasse. Yuppies über alles!?

(Jaja ich weiß… Schild und Schablone sind schon wieder ein Stückchen alt – mit 240h-Tag und 5h Schlafbedarf wärs ja auch kein Problem das früher zu posten…)

Frühjahrsputz

30. April 2008 um 09:34 von dirk

Frühjahrsputz! Der alte Scheiße mußte endlich mal raus!

Zeit wirds!

lidl fubar?

29. März 2008 um 13:11 von dirk

Feines Lidl-Logo-Redesign: das I als Kamera. Die Schäublevariante ehrt mich, find ich jedoch nicht sehr treffend.

Lidl Kamera Lidl Schäuble

(via netzpolitik) cc-by metronauten.

Lidl fubar: ich dachte ja immer, dass Lidl gut zu seinen Mitarbeitern ist und prima, rückenschonende HAG-Stühle an den Kassen stehen hat, aber vermutlich ist – wie bei schon bei den Kameras – auch das mit den Stühlen in Wahrheit ganz anders …

Email ist tot!

1. Februar 2008 um 17:00 von mac

Es ist ein langsamer und schleichender Tot, aber leider der unausweichliche Tod für Email. Kein Wunder, dass Jugendliche schon jetzt nur noch Instant Messenger wie ICQ, Jabber oder Skype verwenden und die Email für eine altmodische Kommunikationsform halten. Das hat schon seinen Sinn: Oder schon mal Spam per ICQ oder Skype bekommen?! Gestern habe ich 423 Spam-Emails erhalten und bin mal wieder frustriert.

Instant Messenger haben den großen Vorteil, dass der Sender und Empfänger authentifiziert ist: Wenn mein Bekannter Mike oder der Kunde Jens eine Nachricht skyped, dann kann ich mir sicher sein, dass diese eben auch von Mike oder Jens stammt. Instant Messenger is the new E-mail. Mann muss es dann halt auch so benutzen: Sofort und in Echtzeit Nachrichten zu lesen und darauf zu antworten ist nicht nötig. Man sollte alle automatischen Benachrichtigungen und hoch-poppenden Fenster im Instant Messanger de-aktivieren und nur zu bestimmten Zeiten seine Nachrichten lesen und beantworten.

Die Email ist tot, und ich postuliere mal, dass in 5 Jahren so gut wie keiner mehr Email benutzt!
Scheiss Spam aber auch.


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