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Strandgut

Schwule Organspender-Teletubbies im Kreationisten Museum

30. Mai 2007 um 16:49 von

Das sensationell gute Fernsehmagazin Kulturzeit (fast täglich auf 3sat) hat mich gestern kalt erwischt: Die Kurzbeiträge der Rubrik Kulturzeit News waren so absurd, dass ich nicht mehr wusste, ob ich lachen oder weinen soll.

(1) Organspender TV-Show in Holland
Eine todkranke baldige Nierenspenderin entscheidet in einer TV-Show welcher Kandidat ihr Organ bekommen wird. Es gibt auch ein Zuschauervotum. Eine EU-Kommission befasst sich jetzt damit, wie das mit der Europa-Ethik zusammengeht. Interessantes Detail: Der Gründer der TV-Station ist an einem Nierenleiden gestorben.

(2) Schwule Teletubbies
Eine Kinderrechtsbeauftragte in Polen befürchtet, dass die Teletubbies schwul sind und so, via TV, subversiv die Homorevolution unter die Kindern streuen – schließlich trägt eine der TV-Figuren eine Handtasche! Nicht so lustig hingegem, ist die Jagt auf Homosexuelle, die wohl gerade durch die polnischen Gesetzgebung legitimiert wird.

(3) Erstes Kreationisten Museum in den USA
In Petersburg (vermutlich irgendwo im Mid-West der USA) wurde ein Museum zum Kreationismus eröffnet, das den Glauben an die göttliche Schöpfung wissenschaftlich belegt. Das so genannte „Intelligent Design“ wendet sich gegen Darwin und die Evolutionstheorie und belegt die Schöpfung der Erde in 6 Tagen. Gegen das Museum wird glücklicherweise auch von Lehrern und Wissenschaftler demonstriert. Dieser göttliche 6-Tage-Schöpfungsprozess wird bereits in einigen Schulen der USA gelehrt. Dem Wired Magazin (leider Artikel nicht online) entnehme ich, dass in den USA nur 40% der Menschen an die Evolutionstheorie glauben – in Deutschland sind es knappe 75%.

[via Kulturzeit News Online ]
Dort auch jeweils weiterführende Links – Eine Top-Website sowieso!

Berlin, Stadt der Freaks

23. Mai 2007 um 12:36 von

elefanto.jpg
Das geht jetzt schon seit einigen Stunden so: Im Haus gegenüber wird von einer Dame ein großes, gelbes Plüschobjekt bearbeitet. Ist es ein gelber Elefant? Das neue Maskottchen von Yello Strom? Oder sogar ein…

Update:
Ihr habt mich weich gekocht. Vorher schon unkenntliche Person jetzt total unkenntlich gemacht. Und jetzt ist Ruhe!

Linksdrehende Kinder

14. Mai 2007 um 21:28 von

Gesprächsfetzen aus dem kinderreichsten Bezirk Berlins Deutschlands Europas:

Mutter über ihr Kind:

„Ja, er dreht sich schon auf dem Boden. Aber sehr linkslastig, deswegen gehen wir beide jetzt auch immer schön zur Physiotherapie, damit er auch nach rechts dreht.“

Dabei dachte ich das wäre nur ein Thema bei probiotischen Bakterienstämmen in Joghurts.

Passive Trunkenheit

11. Mai 2007 um 13:16 von

Aus dem neuen und ersten Buch „Heimweg“ von Harald Martenstein:

Der Bruder trank ebenfalls fast nur Bier, weil sich mit diesem Getränk die Phase des allmählichen Betrunkenwerdens, die der Kenner mehr schätzt als den statischen Zustand des Betrunkenseins, besser in die Länge ziehen lässt als mit einer Spirituose.[…]

Er befand sich in der schönsten Phase des Betrunkenwerdens, dann, wenn einem noch vereinzelt Gedanken von kristalliner Klarheit gelingen, wenn die Zunge den Befehlen des Gehirns noch im Großen und Ganzen gehorcht, wenn die Betrunkenheit einem noch steigerungsfähig erscheint, aber alles Belastende und Bremsende sich bereits aus dem Gehirn verabschiedet hat.

Sowieso ein schöner Roman.
Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich mal wieder ne Kur mache?

Schäuble trifft Schäublone

2. Mai 2007 um 12:21 von

Stasi 2.0 Aktionstag des CCC Bremen am 3. Mai 2007 mit Schäublebegrüssen.

Bremer CDU Plaket

Mehr bunte Bilder aus Bremen.

Exkremisten?

21. Februar 2007 um 12:45 von

Dann lieber Tauben in die Luft jagen….

Mein lieber Schieber!

13. Februar 2007 um 11:44 von

Bin in meiner schönen oberschwäbischen Kindsheimat einmal mehr auf einen alten Spruch gestossen: Mein lieber Schieber! Ursprünglich hatte der bestimmt mit dem Stehblues was zu tun, der um die letzte Jahrhundertwende auch unter dem Namen Schieber geläufig war…
Mein lieber Schieber! Was geht da denn?

Außerdem paßt der Spruch ganz prima auf die Vorgänge im Prenzlberg Kiez:

Kinderwagenschieber in engstem Kontakt mit ihrem Wagen wo die hin schaust. Kinderwagenschubser erscheint mir ebenfalls eine treffende Bezeichnung. Nichtsdestotrotz (ein Superwort!) sind diese Vorgänge für die einen eine wahre Freude, für die anderen aber sicherlich gleichzusetzen mit vielen parallel stattfindeten Weltuntergängen… Selbst manche Läden setzen Kinderwagen auf eine Ebene mit Kacktölen… dabei liegen Menschlein in den Wägen… don´t forget…

Last call for: Rudi-Dutschke-Strasse in Berlin

12. Januar 2007 um 16:51 von

Rudi-Dutschke-Strasse oder Kochstrasse?

Vielleicht die letzte Chance für eine Rudi-Dutschke-Strasse in Berlin vor den Türen des Axel-Springer-Verlags, was das ganze natürlich extrem pikant macht. Beim ersten Anlauf im Dezember 2004 war´s ein Vorschlag der taz, der am 31. August 2005 dann doch noch zur Umbenennung der Kochstrasse in Rudi-Dutschke-Strasse per Beschluß der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg führte.

Doch lange sollte die Umbenennung nicht halten. Bereits Ende 2005 fängt die Jagd nach Unterschriften pro & contra der Umbenennung an. Die Kreuzberger CDU sammelt eifrig Stimmen dagegen, die taz einmal mehr dafür. Ende Oktober 2006 kommt es zum Stimmenpatt und damit zum Bürgerentscheid (was auf Bezirksebene seit Juli 2005 möglich ist – jaja – so was gibt´s hier in Berlin).

Wer wo am 21. Januer 2007 seine Stimme zur Umbenennung abgeben kann wird hier von der taz erklärt – eine offizielle Quelle konnte ich leider nicht ausfindig machen…

Und wer ist eigentlich dieser Dutschke?


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