16. Januar 2012 um 21:35 von mac
Da es textlich mit Dataloo weitergeht, soll es auch visuell fortschreiten. Pünktlich mit dem üblichen Prokrastination-Aufschub kommen ab sofort zwischen den Textbeiträgen auch wieder Kalenderblätter zum Download.
Es gibt sogar erstmalig einen konzeptionellen Rahmen: Neue Wege!

Alle zwei Wochen kommt eine Landstraße, ein Feldweg, ein Trampelpfad, Hüpfsteine, eine Treppe oder ein sonstiger Weg. Verlasst die ausgetretenen alten Pfade und wagt euch auf neue Wege.
My Way! Your Way! The Dataloo Way!
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4. Januar 2012 um 15:46 von mac
Ja genau… ich wollte hier ja weitermachen. Und damit 2012 mit noch mehr bewusster Wahrnehmung abläuft, zwinge ich mich ab sofort jede Woche mindestens einen Blogbeitrag zu schreiben. Das Thema muss sich eben irgendwo in meinem Leben finden.
Heute geht’s los mit der traditionellen Datalooliste in der Kategorie „Meine Besten Konzerte 2011“. Ausgewählt aus meiner semi-peniblen Auflistung im Terminkalender (38 besuchte Konzerte in 2011).
PTTRNS im Lovelite (01.09.2011)
Multiinstrumentalisten mit Hang zum Percussion-Inferno. Live und auf Platte eine der wichtigsten persönlichen Neuentdeckungen in 2011.
Brandt Brauer Frick in der Volksbühne (18.12.2011)
Ihr „Mr. Machine“ Album war schon eine erfolgreiche Therapie gegen meine anhaltende Techno-Phobie (Anfang der 90er trug ich ein „Gib Techno keine Chance“-T-Shirt).

Das Konzert war eine hypermoderne Orchester-Aufführung mit Moog-Synthesizer und Schlagzeug und irgendwie so was wie die zeitgenössische Interpretation eines Abends bei den Philharmonikern.
Godspeed You Black Emperor im Astra (20.01.2011)
Seit dem Konzert 2002 in der Volksbühne nicht mehr live gesehen. Aber immer noch beeindruckend neo-hippiesk mit langen Haaren und riesigen analogen Filmprojektoren.

Farblich alles zwischen Rot, Orange und Feuer. Auch im Foyer der Astra-Konzerthalle.
Foals im Heimathafen (3.12.2011)
Hier bin ich befangen: Die Foals mag ich einfach. Erste Platte = Musikalische Revolution. Zweite Platte = Auch Super. Live = Immer ein Fest. Die letzte halbe Stunde des Konzertes habe ich im Moshpit verbracht und dort den Altersdurchschnitt mal eben um 15 Jahre nach oben gerissen. So getanzt und geschwitzt („Ihhh, der dicke schweißnasse alte Mann“) hab ich schon lange nicht mehr bei einem Konzert… Das letzte mal bei den Foals im Kesselhaus.

Auf dem Foto sieht man den Sänger Yannis Philippakis bei einer seiner üblichen Kletteraktionen: Er lässt sich von der Empore in die Zuschauermenge gleiten.
Es waren natürlich noch weitere gute bis sehr gute Konzerte dabei im letzten Jahr. Den Spezialpreis gibt’s für The Great Park und Mute Swimmer, die ich beide mehrfach live gesehen und genossen habe. Aber Fink, Feist und die Anderen schaffen es nicht ganz in meinen privaten Dataloo-Olymp.
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8. November 2011 um 23:18 von dirk
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26. Oktober 2011 um 15:15 von mac
Auch nach den überraschend vielen Reaktionen von RSS-Lesern und sogar einem Aktionsaufruf vom sehr geschätzten mr. ix, bin ich noch immer dabei meine Motivation auszuloten. Was hat mich in der Vergangenheit dazu getrieben hier zu schreiben? Da mir niemand Geld für meine Zeit und die Schreiberei bezahlt, und ich auch keine Lust habe Dataloo mit Werbung zu bekleben bleibt nur die intrinsische Motivation. Die Möglichkeit meine Gedanken einer kleinen aber feinen Gruppe von Internet-Sonderlingen nahezubringen ist sicherlich ein Teilaspekt. Viel interessanter ist die Selbstverpflichtung das eigene Bewusstsein wieder zu schärfen und der Welt an allen vermeintlich langweiligen Ecken die interessanten Aspekte abzuringen. Meine Lieblingsphilosophin Hannelore Elsner sagte mal man müsse den sich ständig wiederholenden Schleifen des Lebens konsequent neue Sichtweisen entgegensetzen, um die immer gleichen Situationen jedes Mal aufs Neue neu zu erleben. Also sinngemäß hat sie irgendwo was Ähnliches gesagt. Soviel zu Quellenhinweisen. Also könnte ich mich selbst unter Druck setzen meine Umwelt wieder intensiver wahrzunehmen um dann später daraus ein paar Zeilen in Dataloo zu drehen.

Blogs und deren Nachfolger wie Twitter, Google+, Facebook, Foursquare oder Tumblrs beachte und lese ich noch weniger, als ich es sowieso schon immer gemacht habe. Somit sind Diskussionen über akute Netzthemen oder Stasi 3.0 hier fast nicht zu erwarten. Ich denke das geht hier im Idealfall irgendwie so weiter wie ich es auch früher schon mal gemacht habe: Ich schreibe hier einfach so rein auf was ich gerade Lust habe. Nennt es digitale Kolumne, launischer Bullshit oder wie auch immer ihr wollt.
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26. August 2010 um 12:36 von dirk
Uberwach.de in sich ist ja komplett paradox: wer mitmacht muss sich vorab selbst fragen, was er mit den Daten seiner Besucher anstellt und an wen er welche Daten Besucher weiterreicht und was damit passiert – ob der Empfänger kommerziell ist oder nicht, groß oder klein, spielt dabei keine Rolle.
Und doch: die Neugier (?) besiegt am Ende alles und trotz dem Dagegensein das durch das Mitmachen an uberwach.de proklamiert wird hat sich die eigene Haltung ins Dafürsein gewandelt. wtf.
Aus dieser Warte ist uberwach.de kein “Service” sondern technische Kritik, Kunst, whatever…
Die ganze Webwelt ist voll mit “i like it”´s, Amazon-iframes, Flickr-js-streams, Ads-ads-ads – wer sich da nur um Google Analytics schert ist noch nicht mal richtig losgelaufen.
Regen!
1000 Dank an Christian für seine Anregung und die Gelegenheit mal wieder über Überwach zu sinnieren.
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17. Januar 2010 um 17:06 von mac
Liebe Beschwerdeführer: Es wird auch in diesem, bereits laufenden, Jahr wieder Kalenderblätter geben. Da ich aber im letzten Jahr leider viel zu wenig selbst fotografiert habe, kam mir beim Anblick des Fotokalenders einer Freundin eine Idee… Und sie findet es auch gut! Die entsprechenden Fotos hat sie mir gleich zukommen lassen und so wird es in den nächsten Wochen und Monaten Kalenderblätter von Svenja aus Hamburg geben!

Svenja hat alle Fotos während ihrer Weltreise im letzten Jahr (November 2008 – April 2009) geschossen. Die Fotos sind daher alle aus Chile, Bolivien, Argentinien, Neuseeland, Australien und den Philippinen. Svenja hat dann aus Tausenden von Fotos 53 Stück ausgewählt und diese als Kalenderblätter montiert. Die Fototitel stammen von mir. Und wer näheres zu den Fotos wissen möchte (Entstehungsort, Blende, Verschlusszeit, Motiv …) schreibt am besten in die Kommentare des jeweiligen Kalenderblattes, denn Svenja liest hier ja mit.
Svenja findet ihr bei Facebook und Last.fm
Ach ja: Montag geht’s los!
DANKE, Svenja!
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Am 6. Januar 2010 ab 20:00 (empfohlen von dirk)
Fein fein! Mal wieder was Neues:
Nach dem letzten Egostreichel-Auftritt von dataloo im Rahmen von Talk about the Weather im Oktober letzten Jahres gibt´s am 7.1.10 für alle Nichterschienen (und klar auch alle die es nochmals gnnn wollen) die prima Möglichkeit das Being-Stasi-2.0 nachzuholen. Und zwar bei der Ur-Eröffnung der tschk!talks im Lupita.
Mit dabei ist auch wieder Jörg Pfeiffer – seines Zeichens km42-Reisender für Spiegel Online und ein echt glänzender Unterhalter.
Na dann bis denn!
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11. Februar 2009 um 15:19 von mac
Zusammengetragene Textfragmente zu meinem Lieblingsthema Glücksforschung aus der Dezemberausgabe der Brand Eins.
Über den Zusammenhang von Glück und Geld:
Lottogewinner sind nach kurzer Zeit nicht besser drauf als vor dem Gewinn.
Jenseits von 20.000$ Jahresgehalt wächst das persönliche Glück nicht mehr signifikant.
Die glücklichsten Menschen sind, unabhängig von ihrem Einkommen, die mit den besten sozialen Kontakten.
Immerhin: Geld macht nicht unglücklich.
Über die Natur von Glück:
Glück muss vorbeigehen, um Platz zu schaffen für neues Glück, neue Lernerfahrungen.
Wer wirklich etwas für sich tun will, tut was für andere. Glück kann man weitergeben, ohne es vorher gehabt zu haben – und dafür kommt es dann doppelt zurück. (Erkläre das mal einem Controller)
Das Gegenteil von Glück ist nicht Unglück, sondern Langeweile!
Über Elternglück:
Glücksforscher konnten beim Faktor Kind auf die Lebenszufriedenheit nur eine leichte Wirkung auf Väter und Mütter feststellen: Eine leicht negative.
„Elternglück“ wird suggeriert. Leute sind über die Konsequenzen des Kinderkriegens desinformiert, weil sie alles von Müttern wissen, die gerne Großmütter wären.
Kinder bringen messbare finanzielle und gesundheitliche Vorteile für die Eltern: Eltern konsumieren weniger Alkohol und Nikotin und haben das bessere Immunsystem.
Quellen: Artikel 1, Artikel 2
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