dataloo Font: erste Preview Version verfügbar

Die erste Preview Version unseres Fonts, den wir für die Überschriften verwenden, ist jetzt kostenlos verfügbar als feines Webfont-fähiges Paket zum Telechargen via unserer Blogfont-Seite.

Warum Preview? Ganz einfache: extreme WIP – es fehlen noch ’nen Haufen Lettern und das ganze ist auch noch brav ungekernt, ansonsten halbwegs okay für reine Screenverwendung. Und schon mal ein Anfang.

Der Font selbst steht unter der SIL Open Font Lizenz.

Nice Flashback: die Lizenz gab’s damals als der Parole-Font herauskam auch schon – seltsamerweise kannten wir die damals nicht und haben den Font zunächst unter einer eigentlich nicht anpassbaren, von uns angepassten Creative Commons Lizenz veröffentlich. Gab etwas Lizenzhinundherhickhack, aber nur kurz, dann war die Anpassung weg. CC war damals IN. Lange her. Viel gelernt. Schriftarten sind Software.

Dazu kommt: Schriftartenbau macht heute einfach mehr Spaß, weil die Tools deutlich komfortabler sind als noch vor X Jahren. Mit Adobe Capture vektorisieren, mit Illustrator optimieren, mit BirdFont finalisieren, dann mit ein paar cli tools für alle Plattformen paketieren.

7 Jahre Dataloo

Gratulation zum 7-Jährigen liebes Dataloo. Am 14.10.2005 wurder hier der erste Beitrag veröffentlicht. 7 Jahre Brutto. Netto sind das wohl eher 3,5 Jahre.
Cheers.

Kalender 2012 – Neue Wege

Da es textlich mit Dataloo weitergeht, soll es auch visuell fortschreiten. Pünktlich mit dem üblichen Prokrastination-Aufschub kommen ab sofort zwischen den Textbeiträgen auch wieder Kalenderblätter zum Download.

Es gibt sogar erstmalig einen konzeptionellen Rahmen: Neue Wege!

Alle zwei Wochen kommt eine Landstraße, ein Feldweg, ein Trampelpfad, Hüpfsteine, eine Treppe oder ein sonstiger Weg. Verlasst die ausgetretenen alten Pfade und wagt euch auf neue Wege.

My Way! Your Way! The Dataloo Way!

Warum hier weitermachen?

Auch nach den überraschend vielen Reaktionen von RSS-Lesern und sogar einem Aktionsaufruf vom sehr geschätzten mr. ix, bin ich noch immer dabei meine Motivation auszuloten. Was hat mich in der Vergangenheit dazu getrieben hier zu schreiben? Da mir niemand Geld für meine Zeit und die Schreiberei bezahlt, und ich auch keine Lust habe Dataloo mit Werbung zu bekleben bleibt nur die intrinsische Motivation. Die Möglichkeit meine Gedanken einer kleinen aber feinen Gruppe von Internet-Sonderlingen nahezubringen ist sicherlich ein Teilaspekt. Viel interessanter ist die Selbstverpflichtung das eigene Bewusstsein wieder zu schärfen und der Welt an allen vermeintlich langweiligen Ecken die interessanten Aspekte abzuringen. Meine Lieblingsphilosophin Hannelore Elsner sagte mal man müsse den sich ständig wiederholenden Schleifen des Lebens konsequent neue Sichtweisen entgegensetzen, um die immer gleichen Situationen jedes Mal aufs Neue neu zu erleben. Also sinngemäß hat sie irgendwo was Ähnliches gesagt. Soviel zu Quellenhinweisen. Also könnte ich mich selbst unter Druck setzen meine Umwelt wieder intensiver wahrzunehmen um dann später daraus ein paar Zeilen in Dataloo zu drehen.

Blogs und deren Nachfolger wie Twitter, Google+, Facebook, Foursquare oder Tumblrs beachte und lese ich noch weniger, als ich es sowieso schon immer gemacht habe. Somit sind Diskussionen über akute Netzthemen oder Stasi 3.0 hier fast nicht zu erwarten. Ich denke das geht hier im Idealfall irgendwie so weiter wie ich es auch früher schon mal gemacht habe: Ich schreibe hier einfach so rein auf was ich gerade Lust habe. Nennt es digitale Kolumne, launischer Bullshit oder wie auch immer ihr wollt.

6 Jahre Dataloo

Mal wieder ein unwichtiges Jubiläum auf das ich hinweisen möchte: 6 Jahre Dataloo! Zugegebenermaßen waren von den 6 Jahren einige so belebt wie das Tote Meer, aber am 4. Oktober 2005 haben wir den ersten Eintrag auf diesem Blog veröffentlicht.

Momentan bin ich in ernsthaften Überlegungen mit Disziplin und frischem Eifer dieses Blog wiederzubeleben. Deshalb: Liest das hier noch irgendjemand? Falls ja, bitte hinterlasse einen kurzen Kommentar. Danke.

Bloggen ist wie Schenken

Und wie jeder weiß erhalten Geschenke die Freundschaft, weshalb stetiges Bloggen eine prima Sache ist. Mithin reinste Energiegewinnungen: Erzeugen und Weitergeben von Energie, die sich vermehrt und zurück kommt. Ein Bitte- und Dankeschönfluß. Eine höfliche und gerechte Angelegenheit.

In der Regel.

Tosend wird es dann, wenn das Dankeschön groß ist, riesig ist, wenn ganz schön viel man-o-man Energie zurückkommt. Ihr wisst schon, so Stasi-2.0-Respekt-Verstärker-Energie. Das macht ganz schön frei und lädt ganz schön auf und eine ganze Reihe von unglaublichen Dingen können dann passieren in unglaublich kurzer Zeit. Das ist echt toll. Bis zum Höhepunkt, an dem sich die Monsterdankeschönwelle, die sich gerade quer über den Blogstrand erbrochen hat, wieder aufmacht sich ins Longtailmeer zurück zu ziehen. Ein enormer, prompter, doch zu erwartender Energieverlust, der alles wieder ins Neunormale ebnet.

So nach und nach zumindest.

Nicht das ich nicht anderes zu tun hatte die letzten 2 Jahre – ich hatte einiges um die Ohren – aber ich glaube schon, dass es im Grunde ein gesunder Energiehaushalt ist, der bestimmt, ob das mit dem Bloggen und Schenken klappt oder nicht. Kein Wunder also, wenn in den letzten 2 Jahre der Großteil unserer Blogposts von einer beachtlichen Schweingrippenenergiepandemie dahingerafft wurde. Und jetzt da die Kalenderblätter des Jahres langsam zur Neige gehen, ist es an der Zeit zu konstatieren, dass die Genesung akut ist.

Fangen wir also wieder an: mit kleinen Geschenken.