Henne oder Ei?
4. August 2008 um 19:32 von macDirk so:
„Bist du wieder besser drauf? Du bloggst seit einer Woche so viel!“
Ich so:
„Ich blogge so viel, damit ich wieder besser drauf komme!“
Dirk so:
„Bist du wieder besser drauf? Du bloggst seit einer Woche so viel!“
Ich so:
„Ich blogge so viel, damit ich wieder besser drauf komme!“
Ich bin inzwischen körperlich wieder fit, pflege aber neben Dataloo noch ein analoges Leben. Und es gibt immer Gründe warum ich hier grade mal nicht viel schreibe…
(Posting nur geschrieben um zwischen den wöchentlichen Kalenderblättern mal wieder etwas Text zu sehen)
Irgendwie ist die re:publica ja doch auch wie jede andere Konferenz: Das homogene Publikum dünstet sich im eigenen Saft und feiert sich selbst. Während letztes Jahr noch viel gebloggt wurde, schweigen dieses Jahr die WordPressen und man twittert sich gegenseitig zu.
Der neuste Hardwaretrend ist das iPhone, mir großem Abstand folgt dieses Billig-Triple-E-Laptop von Asus mit dem Mäusekino-Bildschirm. Generell bekommt man aber in den Hallen der re:publica den Eindruck, dass Apple über Nacht die anderen 95% Marktanteil in Deutschland übernommen hat.
Meine Highlights waren heute die Monochrom Show und das sensationelle Konzert der Zwei toten Crackhuren im Kofferraum The toten Crackhuren im Kofferraum. Ersteres ein österreichischer Humor und Gesellschaftskritik MashUp, das andere 9 durchgeknallte Elektropunkmädchen mit Prosecco-Klopapier-Bühnenshow und Textzeilen wie „Bei MySpace online sein ist noch keine Party … Ich will Spass!“ (oder so ähnlich). Danke Österreich und Friedrichshain: You made my day.
[Nachtrag] Die gesamte Monochrome-Show gibts als Video!

Auf mehrfachen Wunsch (Vielen Dank für den Zuspruch ihr Lieben) gibt es auch 2008 wieder Kalenderblätter auf Dataloo. Allerdings kommt es diese Woche zu Verzögerungen, da ich heute nach 11 Stunden am Rechner etwas durch den Wind bin…
Ich will nicht mehr arbeiten. Deshalb suche ich ganz dringend einen potenten Sponsor der für Dataloo bezahlt und es mir ermöglicht nur noch das Leben zu erforschen und darüber zu berichten. Ich dachte so an Konzerte, Reisen, Filme, Sozialexperimente in Kneipen, Sport und Sex, Drugs and Rock’n’Roll natürlich sowieso. Bewerbungen von Sponsoren bitte mit Angabe des monatlichen Beitrags (mind. 4-stellig) direkt an mich. Gerne auch Waffenindustrie, Sexbranche, Alkoholproduzenten oder irgendwelche Parteien – Ich bin eine Bloghure, bezahlt mich!
Es gibt im Wesentlichen 3 Gründe warum ich phasenweise hier nichts schreibe:
Während es meistens Punkt 1 oder 2 ist, der mich vom Tippen abhält, bin ich momentan eher bei 3.
Politik-Digital und die Blogpiloten laden uns zur Sprechstunde ein. Im Gegensatz zu der kürzlichen Anfrage eines RTL-Kamerateams haben wir zugesagt. Immerhin sind wir da in Gesellschaft von Superstars wie Ulrich Wickert, Felix Schwenzel, Claudia Roth und MC Winkel. Bei solchen Gelegenheiten kann man ja immer viel über sich selbst herausfinden…
Was Sie schon immer über Dataloo wissen wollten,
aber bisher nicht zu fragen wagten.
Heute auf den Tag sind es 2 Jahre Dataloo. Danke an alle Leser, Sympathisanten, Kommentatoren, Trackbacker, Freunde und Fremde. Aus einer launigen Idee beim Zugfahren sind in 2 Jahren immerhin 471 Beiträge geworden (162 von Dirk, 308 von Mac und einer vom Ghostwriter).

Es gab 2314 Leserkommentare, ein Interview mit der Presse, viele T-Shirts und vor allem viel Spaß und Selbstreflektion für mich selbst. Während es im November 2005 noch durchschnittlich 113 Besucher am Tag waren, besuchten uns 1 Jahre später im November 2006 täglich bereits 292 Menschen. Letzten Monat waren es dann unfassbare 2176 Besucher pro Tag. Der Löwenanteil im Rahmen von Stasi 2.0. Trotzdem hoffe ich, dass sich der ein oder andere Besucher auch an der restlichen Themenvielfalt erfreut und sage euch allen DANKE, DANKE, DANKE für 2 Jahre Dataloo.