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	<title>dataloo &#187; Plagen</title>
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		<title>Berliner Schloss – Humboldt 21</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 16:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mac</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2007 wurde politisch beschlossen, ab 2010 mit dem Wiederaufbau des Berliner Schlosses zu beginnen. Das wurde dann noch mal auf 2014 verschoben. Die Kosten dafür sollen aktuell wohl 590 Millionen Euro betragen. Millionen? Das klingt bei den Milliarden, die uns im Rahmen der Finanz-, Euro- und Schulden-Krise um die Ohren fliegen, erstmal nicht so viel. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2007 wurde politisch beschlossen, ab 2010 mit dem Wiederaufbau des Berliner Schlosses zu beginnen. Das wurde dann noch mal auf 2014 verschoben. Die <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/8/0,3672,8252264,00.html" target="_blank">Kosten</a> dafür sollen aktuell wohl 590 Millionen Euro betragen. Millionen? Das klingt bei den Milliarden, die uns im Rahmen der Finanz-, Euro- und Schulden-Krise um die Ohren fliegen, erstmal nicht so viel. Warum steckt man solch eine Summe aber in ein einziges Megaprojekt, wenn man damit 59.000 Kulturprojekte mit jeweils 10.000€ fördern könnte? Warum stehen so viele Projekte von leidenschaftlich engagierten Menschen vor dem Aus, nur weil ein paar Tausend Euro fehlen? Kommen die jungen und gebildeten Menschen aus der ganzen Welt wegen eines Stadtschlosses nach Berlin? </p>
<p><a href="http://www.rigoletti.de/RIGOLETTI.html" target="_blank">Rigoletti</a> jedenfalls konnte die Parallelen mit Stuttgart 21 nicht länger übersehen und hat die Bewegung <a href="http://www.humboldt21.de" target="_blank">Humboldt 21</a> gegründet. Mit ihrer unkonventionellen Protestaktion setzt sie aber nicht auf die Empörung der vielzitierten Wutbürger, sondern sammelt schon jetzt Spenden für den kommenden Rückbau des Berliner Schlosses. </p>
<p><a href="http://www.humboldt21.de"><img src="http://www.dataloo.de/wp-content/uploads/humboldt-21.jpg" alt="" title="humboldt 21" width="450" height="338" class="alignnone size-full wp-image-1919" /></a></p>
<p>Um die historischen Zusammenhänge und die aktuellen Hintergründe zu verdeutlichen, plant sie jetzt eine alternative, von der Humboldt-Box unabhängige, Video-Schlossplatzführung. Die Videoführung im öffentlichen Raum soll via Smartphone unter anderem die Fragen „Wie funktioniert perfekter Lobbyismus?“ und „Wer bezahlt das Schloss und von was?“ beantworten. Da das große Geld (590 Millionen!) aber nicht bei Underground-Projekten wie Humboldt 21 ankommt, <a href="http://www.inkubato.com/de/projekte/4ebbbdf548793" target="_blank">sammelt sie</a> die benötigten 1.499€ für die Videoführung über das Internet. Falls das nötige Geld für die Videoführung zusammenkommt, wird diese übrigens auch den Tourismus in Berlin ankurbeln, denn sie wird in Deutsch und Englisch angeboten. Unterstützt <a href="http://www.humboldt21.de" target="_blank">Humboldt 21</a> und <a href="http://www.inkubato.com/de/projekte/4ebbbdf548793" target="_blank">fördert die Videoführung</a>!</p>
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		<title>Handtelefone 2011 – o2 Kein Netz</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 18:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mac</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir schreiben das Jahr 2011. Naja, wir schreiben es nicht, wir tippen es meistens. Eigentlich haben wir hunderte Tools und Kanäle um miteinander zu kommunizieren: Email, Skye, iChat, ICQ, Lync, Facebook, IrgendwasVZ (gibt’s die noch?), Twitter, SMS, Chatroulette (gibt’s das noch?) oder Cocktailbars – um nur einige zu nennen. Und ausgerechnet eine der älteste Kommunikationsformen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir schreiben das Jahr 2011. Naja, wir schreiben es nicht, wir tippen es meistens. Eigentlich haben wir hunderte Tools und Kanäle um miteinander zu kommunizieren: Email, Skye, iChat, ICQ, Lync, Facebook, IrgendwasVZ (gibt’s die noch?), Twitter, SMS, <a href="http://www.dataloo.de/90-minuten-auf-chatroulette-1745.html">Chatroulette</a> (gibt’s das noch?) oder Cocktailbars – um nur einige zu nennen. Und ausgerechnet eine der älteste Kommunikationsformen neben Morsen und Brieftauben funktioniert 2011 überhaupt nicht: Telefonieren! Es scheint fast so, als ob wir für einen technologischen Fortschritt in einem anderen Gebiet einen herben Rückschritt in Kauf nehmen müssen. Seit 1997 hab ich ein Handtelefon, genauso lange bin ich schon bei o2 (damals noch „Viag Interkom“), aber noch nie war das Telefonieren so schwer wie momentan: Verbindungen brechen nach wenigen Minuten ab oder man ist trotz Vollausschlag der Netz-Anzeige überhaupt nicht erreichbar. Falls dann ein Gespräch über das o2-Netz doch mal zustande kommt, ist die Sprachqualität oft so schlecht, dass man das Gespräch abrechen muss. Mit den wirklich unbrauchbaren Datenverbindungen in Berlin möchte ich gar nicht erst anfangen&#8230;</p>
<p><img src="http://www.dataloo.de/wp-content/uploads/empfangsstation.jpg" alt="" title="empfangsstation" width="450" height="450" class="alignnone size-full wp-image-1901" /></p>
<p>Der Berliner <a href="http://moeffju.net/">moeffju</a> hat sich offenbar darüber bei o2 beschwert und wurde von der Hotline als Einzelfall deklariert. Daraufhin hat er die Plattform <a href="http://wir-sind-einzelfall.de/">Wir-Sind-Einzelfall</a> ans Netz angeschlossen. Inzwischen sind dort knapp 8000 Einzelfälle dokumentiert. Auch wenn man davon ausgehen kann, dass besonders genervte Menschen das <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/viewform?formkey=dFlBX0JDaFMwNG1vNkpqcFBSUWpVbkE6MQ">Meldeformular</a> gleich mehrfach ausfüllen, bleibt in der Summe eine massive und deutliche Zahl! </p>
<p>Neulich hat mir ein Freund sogar von der Kündigung einer o2-Mobilfunkantenne auf seinem Nachbarhaus erzählt. So steht zu befürchten, dass die offizielle „o2 Mehr Netz“-Kampagne von deren internem Controlling als „Kein Netz“ geführt wird. </p>
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		<title>Fingerabdruck des Browsers</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 17:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mac</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein technisches Merkmal das mir bisher völlig unbekannt war: Neben Vorratsdatenspeicherung und Identifikation via eindeutiger IP-Adresse oder Cookies gibt es die Möglichkeit einen User anhand seines Browser zu identifizieren. Bei einem Test wurde mein Standardbrowser innerhalb der bisher knapp 190.000 getesteten Zugriffe eindeutig(!) identifiziert. Der spezifische digitale Fingerabdruck eines Browsers besteht dabei aus Browsertyp (z.B. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein technisches Merkmal das mir bisher völlig unbekannt war: Neben <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/static/portal_de.html">Vorratsdatenspeicherung</a> und Identifikation via eindeutiger <a href="http://www.wieistmeineip.de/">IP-Adresse</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HTTP-Cookie">Cookies</a> gibt es die Möglichkeit einen User <strong>anhand seines Browser zu identifizieren</strong>. </p>
<p>Bei einem <a href="http://panopticlick.eff.org/">Test</a> wurde mein Standardbrowser innerhalb der bisher knapp 190.000 getesteten Zugriffe eindeutig(!) identifiziert. Der spezifische digitale Fingerabdruck eines Browsers besteht dabei aus Browsertyp (z.B. Internet Explorer, Firefox…), Version, Spracheinstellung und der Bildschirmauflösung. Das alles wäre soweit kein zu großes Problem, da es tausende von Usern mit den gleichen Parametern gibt. Allerdings werden auch alle installierten Browser Plug-Ins und die installierten Schriften im Betriebssystem an den Server übertragen. Und genau mit diesen Parametern lassen sich eben alle, die etwas mehr als die Standardeinstellungen nutzen, recht gut unterscheiden. Mit meinem Chaos an im Netz gefundenen kostenlosen Schriften und den etlichen Plug-Ins ist mein Browser Fingerabdruck scheinbar recht einzigartig.</p>
<p><a href="http://panopticlick.eff.org/">Mach den Test doch selbst</a>!</p>
<p>[via <a href="http://www.spreeblick.com/2010/01/28/panopticlick-welche-spuren-hinterlasst-dein-browser/">Spreeblick</a>] </p>
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		<title>Privatsphäre 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 11:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mac</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Interessante Geschichte über einen kalifornischen Hobby-Detektiv der via Google Suche, Google Maps, Google Street View, iPhone GPS Tracking, MobileMe und ein paar anderen Online-Services den Dieb seines iPhones ausfindig macht und diesen zur Rücksendung des gestohlenen Gerätes bewegt. Eine interessante Geschichte vor allem aus deshalb, weil sie zeigt wie die Privatsphäre durch die Kombination von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessante <a href="http://iphonetheif.blogspot.com/2010/01/iphone-theif-bust.html">Geschichte</a> über einen kalifornischen Hobby-Detektiv der via Google Suche, Google Maps, Google Street View, iPhone GPS Tracking, MobileMe und ein paar anderen Online-Services den Dieb seines iPhones ausfindig macht und diesen zur Rücksendung des gestohlenen Gerätes bewegt. </p>
<p><img src="http://www.dataloo.de/wp-content/uploads/privatspaehre.jpg" alt="" title="Privatspähre 2010" width="450" height="331" class="alignnone size-full wp-image-1726" /></p>
<p>Eine interessante Geschichte vor allem aus deshalb, weil sie zeigt wie die Privatsphäre durch die Kombination von neue Technologien kontinuierlich verkleinert wird.</p>
<p>10 Minuten Zeit und Englischkenntnisse braucht man schon: <a href="http://iphonetheif.blogspot.com/2010/01/iphone-theif-bust.html">Die ganze Story</a></p>
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		<title>Hahnenwasser statt Mineralwasser</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 11:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mac</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht nur ist es viel günstiger Leitungswasser (0,0015 € / Liter) statt Mineralwasser (0,50 € / Liter) zu trinken, nein es ist auch aus ökologischer Sicht eine absolutes Muss! Selbst ungekühltes stilles Mineralwasser aus der Flasche belastet die Umwelt bis zu 1000-mal mehr als das Wasser aus der Leitung. Wenn man dann noch Verpackung (Plastikflaschen!) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur ist es viel günstiger Leitungswasser (0,0015 € / Liter)  statt Mineralwasser (0,50 € / Liter) zu trinken, nein es ist auch aus ökologischer Sicht eine absolutes Muss! Selbst ungekühltes stilles Mineralwasser aus der Flasche belastet die Umwelt bis zu <a href="http://commonsblog.wordpress.com/2009/05/18/aufrusten-beim-durstloschen/">1000-mal</a> mehr als das Wasser aus der Leitung. Wenn man dann noch Verpackung (<a href="http://reset.to/act/leitungswasser-statt-plastikwasser">Plastikflaschen</a>!) und Kühlschrank hinzurechnet wird es noch grausliger. Eine Flasche Mineralwasser wird durchschnittlich 180 km transportiert und verbraucht dabei bis zu 0,3 Liter Erdöl (Leitungswasser: 0,00003 Liter Erdöl). </p>
<p>Zum Thema Qualität bleibt zu sagen, dass Leitungswasser in Deutschland bestens kontrolliert wird und teilweise sogar noch strengeren Verordnungen unterliegt als abgefülltes Mineralwasser: z.B. Mineralwasser bis zu 50 mg Arsen pro Liter, während bei Leitungswasser nur bis zu 10 mg Arsen pro Liter erlaubt sind. Einziges Problem können ggf. alte Rohre in Altbauten sein (Schwermetalle), aber das kann man mit einem <a href="http://www.test.de/themen/haus-garten/analyse/-/1131531/1131531/">einmaligen Test</a> überprüfen.</p>
<p>Leider gibt es den Luxus des aus dem Hahn strömenden Top-Wassers nicht in allen Ländern der Welt. Aber hier in Deutschland können wir uns glücklich schätzen und sollten diesen Reichtum aus der Leitung auch konsumieren und nicht mit Plastikflaschen und unnötiger Verschwendung fossiler Brennstoffe die Umwelt belasten.</p>
<p>Abschließend noch ein <a href="http://twitter.com/haekelschwein/status/7380198647">Zitat von Herr Haekelschwein</a>, dass ich voll und ganz unterschreiben kann:<br />
<strong>Seit wir Wasser in Flaschen kaufen, obwohl es billiger und bequemer aus dem Hahn kommt, hat die Werbebranche den Respekt vor uns verloren.</strong></p>
<p><em>In diesem Sinne: Ändere dein Trinkverhalten!</em></p>
<p>Quellen:<br />
<a href="http://commonsblog.wordpress.com/2009/05/18/aufrusten-beim-durstloschen/">Aufrüsten beim Durstlöschen</a><br />
<a href="http://reset.to/act/leitungswasser-statt-plastikwasser">Leitungswasser statt Plastikwasser!</a></p>
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		<title>Jetzt ist schon wieder was passiert…</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 09:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mac</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion Überwach!]]></category>
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		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
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		<description><![CDATA[In Deutschland soll nun ein technisches System errichtet werden um bestimmte Inhalte im Internet zu sperren und die versuchten Zugriffe darauf zu protokollieren. Als Rechtfertigung für dieses System wird sehr öffentlichkeitswirksam das Thema Kinderpornographie genutzt. Welche Inhalte im Internet aber gesperrt werden sollen, bleibt dabei völlig intransparent und wird von sehr wenigen Menschen vom BKA [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland soll nun ein technisches System errichtet werden um bestimmte Inhalte im Internet zu sperren und die versuchten Zugriffe darauf zu protokollieren. Als Rechtfertigung für dieses System wird sehr öffentlichkeitswirksam das Thema Kinderpornographie genutzt. Welche Inhalte im Internet aber gesperrt werden sollen, bleibt dabei völlig intransparent und wird von sehr wenigen Menschen vom BKA festgelegt werden. </p>
<p>Ich möchte der Regierung da auch keine anderen Absichten als den Kampf gegen Kinderpornographie unterstellen. Das Problem ist dabei die technische Infrastruktur die errichtet wird: Eine Apparatur zur selektiven Zensur des Internets. Und Technologien die erst einmal da sind, werden auch verwendet werden. Das zeigen die Technologiegeschichte und der Blick über den Tellerrand. Zuerst ist es nur Kinderpornographie, dann Glücksspiel, abwegige politische Gesinnungen… Und das alles auf einer Sperrliste die geheim bleibt und nicht öffentlich kontrolliert wird? </p>
<p>Die Evolution der Internetzensur in Deutschland ist bestimmt nicht geplant (ich glaube da nicht an Verschwörungstheorien), wird sich aber zwangsläufig mit einem bestehenden Zensur-Apparat ergeben.</p>
<p>Trotz einer <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">Petition mit mehr als 130.000 Mitzeichnern</a> (die erfolgreichste Petition überhaupt) wurden sämtliche Expertenmeinungen (sogar <a href="http://mogis.wordpress.com/">Missbrauchsopfer sind gegen die Netzsperren</a>) zu diesem Thema ignoriert und dieses populistische aber recht wirkungslose Gesetz durchgewunken. Schade eigentlich, dass man nicht auf die 130.000 Menschen gehört hat &#8211; die kennen sich im Gegensatz zu vielen Politikern auch mit dem Internet aus.</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong><br />
<a href="http://ak-zensur.de/">Arbeitskreis gegen Zensur</a><br />
<a href="http://netzpolitik.org/2009/the-dawning-of-internet-censorship-in-germany/">Information on German internet censorship architecture in English</a></p>
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		<title>Fernweh</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 20:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mac</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vorsicht Trash]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich mag dieses Bild von nomadisierenden Westentaschen-Philosophen, die durch die schäbigen Fenster eines billigen Hotels auf das Meer schielen, und nebenher Gedanken von kristalliner Reinheit auf ihren Schreibmaschinen, oder von mir aus auch Laptops, tippen. Die pure Essenz des Lebens die sich erst erfühlen lässt, wenn man sich ohne Rückzugmöglichkeit dem Augenblick an den Hals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag dieses Bild von nomadisierenden Westentaschen-Philosophen, die durch die schäbigen Fenster eines billigen Hotels auf das Meer schielen, und nebenher Gedanken von kristalliner Reinheit auf ihren Schreibmaschinen, oder von mir aus auch Laptops, tippen. Die pure Essenz des Lebens die sich erst erfühlen lässt, wenn man sich ohne Rückzugmöglichkeit dem Augenblick an den Hals schmeißt. Die unendliche Anzahl an bereichernden Begegnungen, die vielleicht in der nächsten Bar oder auf der Straße oder wer weiss wo auf einen lauern könnten. Oder die tiefen Einsichten die sich beim meditativen Blick ins Meer wie von selbst zusammenfügen und Klarheit in ein unordentliches Weltbild bringen.</p>
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		<title>Launisch</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 17:57:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mac</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja ich weiß schon: Ich wollte hier eigentlich wieder viel mehr schreiben. Allerdings ist mein Terminkalender grade mal wieder voll mit beruflichen und privaten Terminen. Irgendwie nehme ich mir grade nicht die Zeit meine launischen Beobachtungen über die Welt hier in Text zu gießen. Aber ihr wisst ja: Das wird vielleicht auch wieder anders.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja ich weiß schon: Ich wollte hier eigentlich wieder viel mehr schreiben. Allerdings ist mein Terminkalender grade mal wieder voll mit beruflichen und privaten Terminen. Irgendwie nehme ich mir grade nicht die Zeit meine launischen Beobachtungen über die Welt hier in Text zu gießen. Aber ihr wisst ja: Das wird <del datetime="2009-03-13T17:58:27+00:00">vielleicht</del> auch wieder anders.</p>
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		<title>Stromdetektiv entlarvt Waschmaschine im Standby</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 12:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mac</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hilfe, meine Waschmaschine hat im ausgeschalteten Zustand den Strombedarf einer Kleinstadt. Naja, also fast halt. Genau sind es 15 Watt. Das sind aber im Jahr 128 kWh und macht bei einem aktuellen Preis von 20ct für die kWh mehr als 25€ Kosten im Jahr. Wohlgemerkt nur weil der Stecker in der Dose steckt. Da leuchtet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hilfe, meine Waschmaschine hat im ausgeschalteten Zustand den Strombedarf einer Kleinstadt</em>. Naja, also fast halt. Genau sind es 15 Watt. Das sind aber im Jahr 128 kWh und macht bei einem aktuellen Preis von 20ct für die kWh mehr als 25€ Kosten im Jahr. Wohlgemerkt nur weil der Stecker in der Dose steckt. Da leuchtet kein Lämpchen und meine Waschmaschine hat auch kein Display, Uhr oder Zeitschalter, also nichts was irgendeinen Stromverbrauch rechtfertigt. Entdeckt habe ich das nur aus Zufall, weil ich meinen Strommesser mal angeschlossen habe, um zu sehen was so ein Waschgang bei 30°C und 60°C kostet (5ct und 25ct). Das Messgerät hab ich in der Dose gelassen und es zeigt auch wenn der Schalter auf AUS steht einen Verbrauch von 15 Watt an. WTF!!! </p>
<p>Bisher dachte ich Standby-Verbrauch ist nur ein Thema bei Entertainment-Kram wie TV, Playstations, WLAN-Router … Aber eine Waschmaschine?! Ich besorg mir jetzt eine schaltbare Steckdose und von den gesparten 25€ im Jahr gehe ich Freitagabend fett essen.</p>
<p><em>[update]</em><br />
Die Spülmaschine braucht im Standby keinen oder eine nicht messbare Menge an Strom. Mist, doch kein zusätzlicher Restaurantbesuch mehr in diesem Jahr.</p>
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		<title>Is real – Sicherheits- und Kontrollfreaks</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 16:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mac</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Israelis sind totale Sicherheitsparanoiker. Möchte man ein Geschäft oder ein Restaurant betreten, wird die Umhängetasche nach Bomben abgefingert. Fährt man auf einen Parkplatz, öffnet man für den Mann an der Schranke den Kofferraum: Der guckt dann nach Autobomben. In der Regel ist er aber zu faul, unsere darin liegenden riesigen Rucksäcke auch nur grob zu untersuchen. An berüchtigten Orten wie der Klagemauer läuft man natürlich durch einen Metallscanner und lässt mitgeführte Taschen und Dinge durchleuchten – wie am Flughafen eben. </p>
<p>Apropos Flughafen: Der in Tel Aviv ist vermutlich der sicherste und nervigste Flughafen überhaupt. Bei der Anfahrt fuhr ich 1 km vor dem Flughafengebäude mit dem Auto durch einen Checkpoint und muss beantworten woher ich gerade komme („Tel Aviv“) und meinen Pass vorzeigen (1). Ich lade mein Gepäck aus und betrete das Gebäude: Fragen zum Aufenthalt („Where did you stay…?“) und Passkontrolle (2). Es wird empfohlen mindestens(!) 3 Stunden vor Abflug zum Check-In Schalter zu gehen: Völlig zu recht, die Zeit braucht man! </p>
<p>Beim Anstellen in die Schlange am Schalter wird der Pass kontrolliert (3). Am Ende der Schlange dann das berüchtigte große Interview mit bildhübschen, blutjungen und recht zickigen israelischen Sicherheitsbeamtinnen. Where did you go? Why did you come to Israel? Do you know anybody in Israel? Who did you meet during your stay? Eine Fragerei, die sich scheinbar auch mal auf mehrere Stunden ausdehnen kann. Der Reisepass wird hier genau analysiert (4) und es wird nachgefragt: In what year and month did you go to South Africa? What did you do there? Where are you born? Why did you go to the USA? …. Die mir zugeteilte Beamtin störte sich an meinem alten Passbild und glaubte mir nicht, dass ich das bin. Die Frage „When were you in Japan?“ beantworte ich mit „Ohh, that is long time ago…“. Ein Fehler, denn es gibt keinen Japan-Stempel in meinem Reisepass und es war eine Fangfrage. Ich werde als Lügner bezichtigt („I think you are a liar…“) und es wird Verstärkung geholt. Ich brauche etwa 10 Minuten um klarzustellen, dass ich vor 14 Jahren tatsächlich mal meine Tante in Japan besucht habe. Irgendwann lässt man mich durch. </p>
<p>Mein Reise- und Handgepäck wird durchleuchtet. Danach muss ich (wie übrigens alle!) zur manuellen Kontrolle meines gesamten Gepäcks. Eine junge Frau checkt noch mal meinen Pass (5) und nimmt sich 10 Minuten Zeit durch meiner stinkenden Dreckwäsche zu wühlen. Jeder Gegenstand inklusive der mit Salz aus dem toten Meer gefüllten Plastikflasche wird von ihr mit einem Filztuch abgewischt. Das Filztuch kommt dann in ein Gerät, das feststellt ob der Gegenstand irgendwann mal in Kontakt mit Sprengstoffen war. Immerhin hat diese Frau Humor, und nachdem ich vorher schon ganz schön ins Schwitzen gekommen war (die Japan-Fangfrage) kann ich hier wieder scherzen und lachen. Als ich erzähle, dass ich wegen des alten Passbilds Probleme mit ihrer Kollegin hatte, entlarvt sie diese als Anfängerin: „It is an old picture, but it is definatly you! – She is new and lacks experience“. Nach der manuellen Kontrolle darf ich dann mit meinem Pass (6) endlich einchecken. Ich beeile mich und bewege mich Richtung der Abflug-Gates. Am Eingang zur Sicherheitskontrolle muss ich meinen Pass zeigen (7) und warte dann 20 Minuten bis ich dran bin. Mein Handgepäck wird noch einmal durchleuchtet und eine andere junge Dame reibt wieder mit einem Filz-Bombentuch über Handy, Kamera, Magazin und jeden anderen Gegenstand in meiner Umhängetasche. Auch über meine Turnschuhe, Hose und das T-Shirt wird gerieben. Auch diesmal hab ich Glück und die Bombenentdeckungsmaschine piepst nicht. Nach diesem Check wird zur absoluten Sicherheit noch einmal mein Reisepass überprüft (8). Geschafft!</p>
<p>Ich habe noch knapp eine halbe Stunde um mich in den völlig überteuerten Duty Free Shops umzusehen und die durchgängig unattraktiven Preise zu studieren. Mit meinem Boardingpass und dem Reisepass (9) steig ich dann durch mein Gate in die Boing. Endlich! Nach 9 intensiven Passkontrollen lass ich mich dann auf das verlockende Angebot von kostenfreien alkoholischen Erfrischungsgetränken im Flugzeug ein. </p>
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