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re:publica vs. Chaos Computer Club

Ein halber ½ Tag re:publica liegt hinter mir – hier kurz die wichtigsten Duelle zwischen der re:publica und einer Veranstaltung des Chaos Computer Clubs:

republica vs. chaos computer club

Frauenanteil im Publikum: 30% vs. 5%

Anteil weißer tragbarer Apple Computer (Puderdosen): 50% vs. 3%

Anteil silberner tragbarer Apple Computer: 20% vs. 5%

Clubmate Trinker: 23% vs. 42%

Bereitschaft kommerzielle Web 2.0 Portale (z.B. Flickr) zu nutzen: 90% vs. 2%

Digitalkameras pro Besucher: 1,2 vs. 0,1 („Hey – ich hab das Recht an meinem eigenen Bild“)

8 Antworten zu “re:publica vs. Chaos Computer Club”

  1. kakoii 2.x » Was Luhmann mit der re:publica zu tun hat sagt:

    [...] Spätestens seit Niklas Luhmann ist bekannt, dass sich so manche Dinge der Welt in selbstreferenziellen Systemen befinden. Dazu gehört offensichtlich auch die derzeit in Berlin stattfindende re:publica auf der viel von dem diskutiert wird, was gemeinhin als Blogsphäre zbw. Web 2.0 bekannt ist. Voraussetzung für das Verständnis der dort unter “Kultur” subsummierten Aktivitäten ist offensichtlich der Besitz eines Apple-Notebooks sowie einer Digitalkamera sowie der Kenntnis der gängigen r-Services wie z.B. Flickr, wo man auf re:publica Digitalbildern Menschen mit Apple-Notebooks bewundern kann, die sich auf ihren Rechnern Digitalbilder von anderen Menschen auf der re:publica ansehen. In zahlreichen Veranstaltungen diskutieren  A-Blogger vor und mit anderen (B bis F-) Bloggern über das bloggen und darüber ob für das Internet nicht nur vollkommen neue Mediengesetze, sondern eine ganz eigene Medienethik enwickelt werden muss – nun wo die “Zeit der alten Massenmedien vorbei” ist. Zum Thema Ethik wird hierbei vor allem die offensichtlich für Blogger überraschende “Bedrohung” mit kommerziellen (Schleich-)werbeangeboten genannt – einem Phänomen das in etwa so alt ist wie die Produktplacements in den Komödien des Aristophanes. Was letztlich bleibt ist die Hoffnung aus einem Ausbruch aus dem System und auf eine etwas bessere Berichterstattung – gerne auch durch Blogger. wong it! | del.icio.us | yigg it [...]

  2. m.a.c.k.e. sagt:

    @ kakoii 2.x: na aber hoer mal das ist doch alles gaaaanz furchtbar ‘kreativ’ & ‘innovativ’ im gegensatz zu den alten toten massenmedien…

    und von wegen ’selbstreferenzielle systeme’:
    …wenn die bandbreiten und die technik und die ‘qualitaet’ und der ‘fortschritt’ noch besser werden (der fetten geraete- und konsumindustrie sei untertaenigst dank!) kann man auf den computern bescheuerte filmchen gucken von menschen die filmchen auf ihrem computer anschauen in denen filmchen laufen mit menschen die das selbe tun! A B E R man kann dann sogar in diesem bescheuerten film die filmchen und die menschen die im abgefilmten film die filmchen von anderen menschen die bescheuerte filmchen gucken E R K E N N E N! (was fuer ein gewaltiger ‘fortschritt’ der kultivierten warmduscher wird das sein! kultur! kultur!)

    nokia: ‘dein leben hat viele seiten: trendscout songwriter musikliebhaber…’ nee leider nur: kapitale dumpfbacke!

  3. Alexander sagt:

    … dit kann ich nach dem heutigen Besuch der Re:publica nur bestätigen!

  4. Cingolizer sagt:

    Sehr schön! Danke, dass es mal jemand sagt.
    Kam die Blogspielplatte ins Gespräch?

  5. classless sagt:

    Abgesehen vom (mangelnden) Gendermix sagt mir das alles, daß ich mich nicht ärgern brauche – ich war auf dem 23C3, bin aber nicht bei re:publica.

  6. Siggi Thal sagt:

    Immerhin mehr Frauen und mehr weisse Äpfel als beim
    chaotischen Computerclub… was wollt ihr mehr

  7. dan sagt:

    habe sehr geschmunzelt! grandiose statistik! “puderdose” ist auch gut, kannte ich noch nicht obwohls auf der hand liegt! cheers!

  8. EL ERrNEESTO sagt:

    Jungs / Mädels ihr seid mir symphatisch, hatte schon die ahnung das da was im argen liegen könnte, von wegen aufgeschläumte weichpüler labern viel machen, nix gescheites mentalität aka *Kultur* aber zu einer richtigen definition habei ch bisher nie herrablassen können. einer hats gesagt. nu isstet raus.

    ich fasse zusammen: Systemtheorie und Historik ala Niklas Luhmann = WEB 2.0 feat. Late Maciato -> meets iBOOK Sonyericson und CO KG.. durchschnittsdushtemperatur 38°C.. und die elite bleibt auf ihren posten.

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