Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Stasi 2.0 goes TED-Talks

26. Juli 2012 um 04:20 von

Malte Spitz spricht bei den TED-Talks über die Vorratsdatenspeicherung am Beispiel seiner Mobilfunk-Daten. Ab Minute 3:33 sagt er: “…and some even said this would be Stasi 2.0″ und zeigt die Dataloo “Stasi 2.0″ Grafik.

Und das ganze nicht auf den Indie-TEDx-Talks sondern bei den echten wirklichen großen TED-Talks. Irgendwie der Ritterschlag der Neuzeit 2.0.
(Danke an Thomas für die Info)

Jetzt ist schon wieder was passiert…

17. Juni 2009 um 11:29 von

In Deutschland soll nun ein technisches System errichtet werden um bestimmte Inhalte im Internet zu sperren und die versuchten Zugriffe darauf zu protokollieren. Als Rechtfertigung für dieses System wird sehr öffentlichkeitswirksam das Thema Kinderpornographie genutzt. Welche Inhalte im Internet aber gesperrt werden sollen, bleibt dabei völlig intransparent und wird von sehr wenigen Menschen vom BKA festgelegt werden.

Ich möchte der Regierung da auch keine anderen Absichten als den Kampf gegen Kinderpornographie unterstellen. Das Problem ist dabei die technische Infrastruktur die errichtet wird: Eine Apparatur zur selektiven Zensur des Internets. Und Technologien die erst einmal da sind, werden auch verwendet werden. Das zeigen die Technologiegeschichte und der Blick über den Tellerrand. Zuerst ist es nur Kinderpornographie, dann Glücksspiel, abwegige politische Gesinnungen… Und das alles auf einer Sperrliste die geheim bleibt und nicht öffentlich kontrolliert wird?

Die Evolution der Internetzensur in Deutschland ist bestimmt nicht geplant (ich glaube da nicht an Verschwörungstheorien), wird sich aber zwangsläufig mit einem bestehenden Zensur-Apparat ergeben.

Trotz einer Petition mit mehr als 130.000 Mitzeichnern (die erfolgreichste Petition überhaupt) wurden sämtliche Expertenmeinungen (sogar Missbrauchsopfer sind gegen die Netzsperren) zu diesem Thema ignoriert und dieses populistische aber recht wirkungslose Gesetz durchgewunken. Schade eigentlich, dass man nicht auf die 130.000 Menschen gehört hat – die kennen sich im Gegensatz zu vielen Politikern auch mit dem Internet aus.

Mehr dazu:
Arbeitskreis gegen Zensur
Information on German internet censorship architecture in English

Stasi 2.0 Shirt Spendenaktion läuft noch bis Ende Juni 2007

22. Juni 2007 um 16:38 von

Es gibt Erfreuliches zu berichten:

durch die Schäublone-Stasi-2.0-Shirt-Spendenaktion sind inzwischen mehr als 10.000 Euro zusammengekommen: rund 1500 Shirts = rund 2600 Euro Spendenanteil dataloo + rund 7500 Euro Spendenanteil Spreadshirt (Stand: 22.06.2007).

Ich finde, es ist jetzt an der Zeit diesen Batzen Geld dem Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung zukommen zu lassen, so dass damit dieses Jahr noch gut gegen die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung gearbeitet werden kann. Aus diesem Grund hab ich mich entschiede, die Spendenaktion noch bis Ende Juni 2007 laufen zu lassen, um dann das bis dahin gesammelte Geld endlich zu spenden.

Übrigens: wer noch an der Online-Demo “Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!” teilnehmen möchte, sollte sich auf der Online-Demo-Seite kundtun und sich auch diese Buttons auf die Seite packen.

Und weiterhin gilt: informiert euch, informiert andere und handeltes gibt viel was ihr tun könnt. Versprecht es!

[UPDATE]

Spendenaktion läuft weiter. Mehr…

Parole Font: das Carepaket für den politischen Widerstand

23. April 2007 um 22:59 von

Als dickes Dankeschön an euch für die vielen Stasi 2.0 -Resamplings, -Kommentare, -Verweise und den Begriff Schäublone (wer hat´s erfunden?) könnt ihr hier den neuen & kostenlosen Agitprop-Font Parole als OpenType bei dataloo herunterladen (oder auch im Fontblog) und damit weiterhin kreativ auf politische Mißstände aufmerksam machen und visuell Paroli bieten.

Das ganze Bundeskabinett und noch ein paar *Goodies*

Der Font mit den Schablonen, bzw. Silhouette unseres Bundeskabinetts (+ *Goodies*) entstand in den letzten Tage nach einem kurzen Austausch mit Jürgen Siebert vom Fontblog/ FontShop (Superidee!!) und mit tatkräftiger Unterstützung von Axel Mattern (The Master of OTF & ebenfalls von FS) auf Basis der von Marian Steinbach bereitgestellten Schrift. Use it & improve it!

Im Fontblog findet ihr außerdem noch Details zur Tastaturbelegungen der Schablonen bzw deren OpenType Cheets (auch anbei in der Zip-Datei).

[geändert befreit - Dank der Hinweise]

Der OpenType (viel besser als TTF) Font Parole erscheint unter der CC-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0.

Wir (die Herausgeber) wünschen uns sehr, daß ihr ihn alle rege im Rahmen politischer Kommunikation (auf T-Shirts, Kaffeebecher, Slips & Schlips, …) einsetzt und nicht einfach so ohne Nachdenken für primär kommerziellen Ehrgeiz verheizt, das hat er nämlich gar nicht verdient, der Gute.

Loslegen & bescheid geben! Und gern auch Flagge zeigen!

Stasi 2.0 revisited

23. April 2007 um 22:39 von

Ihr seid großartig! Wahnsinn! Was die letzten Tage hier abgeht… wer sich übrigens fragt wo der Urspung des Begriffs “Stasi 2.0″ liegt, darf gerne dies und das lesen.

Doch bekanntlicherweise ist nicht alles Gold was glänzt: ich muß ja gestehen, daß ich mich zuvor lediglich minimalstvagetangentialperifer mit den immer neuen Regierungsvorhaben wie Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsverkehrs- und biometrischen Daten (in Form von digitalem Fingerabdruck und Passbild) und damit quasi auch der Abschaffung der Unschuldsvermutung beschäftigt habe, aber irgendwann gar nicht anders konnte als recht empört zu reagieren. Willkommen im Longtail…

Wer es bisher ebenfalls versäumt hat, sollte – nein – muß sich das hier alles zu Gemüte führen und begreifen um was es eigentlich geht.

Denn was zurecht viele gerade bemängeln: wir posten bloß, gehn nen Kaffee trinken und hoffen, daß in der Zwischenzeit endlich jemand was dagegen unternimmt.

Es geht darum von der Empörung über ein Versprechen zu vielen Taten zu gelangen. Einen guten Teil kann man übrigens auch prima vom Rechner aus angehn.

Auch wer bisher lediglich das Stasi2.0-Schäublonen-Bild gepostet hat sollte wenigstens sachlich fair zusätzlich einen Link zum Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung setzen um den ganzen mehr Gehalt zu geben – weg vom Hype hin zur Versachlichung.

Außerdem: an die eigene Bloggernase fassen: hab mit als erste Reaktion auf die Wellen der Begeisterung erst mal das feine WordPress Plugin Delete Comment IP installiert um der eigenen Vorratsdatenspeicherung Einhalt zu gebieten. Jetzt werden Kommentare nach fünf Tagen automatisch in der Datenbank von IP- und Email-Adressen und dem Webbrowser-ID (UserAgent) befreit (was ganz gut mit Spam Karma zu harmonieren scheint) – zumindest wird so das Mapping mit den Webserver-Logs etwas erschwert. Hier wird detailiert beschrieben wie es sogar ganz ohne IP geht – auch mit anderer Blogsoftware – und außerdem mit schönen Siegel-Buttons für die eigene Site.

Zu guter Letzt einen gutgemeinten Ratschlag (die sind ja bestenfalls das Schlimmste) an die Volksvertreter: liebe Regierung, liebes Bundeskabinett, hallo Herr Bundesinnenminister Schäuble – Augen auf, Ohren auf: wie wär´s mal zur Abwechslung mit Liebe statt Angst schüren.

[update]

Die Piratenpartei ist auch dabei.


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